Hintergrundinformationen

  • Das individuelle gesundheitsorientierte Qualitätsmanagement orientiert sich an der DIN SPEC 91020 und erfüllt die Vorschriften des Arbeitsschutzgesetz, DGUV Vorschrift 1 (Grundsätze der Prävention). Die Qualitätsmanagement-Richtlinie hilft Unternehmen die Pflichten zu erfüllen und die zunehmenden Herausforderung der Zukunft zu meistern.
  • Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist seit Ende September 2013 Pflicht. (Am 20. September 2013 stimmte der Bundesrat dem „Gesetz zur Neuorganisation der bundes-unmittelbaren Unfallkassen“ zu). Eine Umsetzung ist nach ArbSchG § 4 Abs.1 und § 5 Abs.6 vorgeschrieben. Eine tatsächliche Zertifizierung wird bisher nicht gefordert. Sie kann auf freiwilliger Basis erfolgen. Dies ist langfristig jedoch nicht genug, da die Anti-Stress-verordnung nach dem Stressreport 2012 aktuell von der Bundesregierung vorbereitet wird.
  • Im Trend zu mehr Transparenz beim Gesundheits-Engagement von Unternehmen, ist das Gütesiegel ein professioneller Weg, Qualitäts- und Gesundheitsbewusstsein zu zeigen.
  • Um einen gewissen Standard siecher zu stellen, hat die IFQU – Initiative für die Förderung von Qualität in der Unternehmensführung e.V. – das Gütesiegel    aufgenommen und garantiert somit die Qualität der der Umsetzung mit der Auszeichnung. Die IFQU unterliegt Aufsicht der zentralen Prüfstelle ACERT GmbH.

Gütesiegelaufbau

  • Das BGM-Gütesiegel ist ein entwicklungsförderndes Gütesiegel. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess wird dabei auf allen wesentlichen Ebenen für den Unternehmenserfolg installiert.
  • Die Dokumentationsanforderungen für den Aufbau des Gütesiegels richten sich an der ISO 9001 aus. Im Fokus steht das „gesunde Unternehmen“ und es orientiert sich primär an den Möglichkeiten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
  • Das Gütesiegel fordert in der Regel den Nachweis eines Managementsystems für die Themen Gesundheit, Arbeitsschutz und Nachhaltigkeit. Für jeden Bereich muss eine befähigte Person verantwortlich sein und ein jährliches, dokumentiertes Audit erfolgen.
  • Das Gütesiegel kann auch mit bereits bestehenden Managementsystemen des Unternehmens verzahnt werden.

Auszeichnungen / Gütesiegel

  • Betriebliches Gesundheits-Engagement (analog der Luxemburger Deklaration)
  • Gesundes Unternehmen (Mini QM als Aufbaugrundlage für ein umfassenderes BGM System)
  • Psychische Gesundheits-Prävention (Vorbeugendes Risikomanagement bei psychischen Gefährdungen)
  • Risikomanagement (Ausfallsrisikobestimmung von Schlüsselpositionen)
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (Strukturierte und rechtssichere Wiedereingliederung)
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (Managementsystem nach der BGM Norm – DIN SPEC 91020)
  • Gesundheitsorientierte Personalentwicklung
  • BGM Beratungs-Tools (Potentialanalysen, WirkungsBILANZEN, QM Systeme, Gesundheits-BSC usw.)

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