BGM "Nutzen und Kosten"

Das BruttoWertschöpfungsPotential (BWP) - Betriebswirtschaftliche Auswirkungen von Gesundheitsproblemen!


BGM bietet, wenn professionell angewandt, nachweislichen Nutzen. Um diesen Nutzen wirtschaftlich zu kalkulieren, müssen die unterschiedlichen Bruttowertschöpfungsprozesse (Die Bruttowertschöpfung ist der Leistungs- bzw. Entstehungsrechnung des Unternehmensproduktionsprozesses (UPP) und entspricht den in einzelnen Unternehmenswirtschaftsbereichen erbrachten Leistungen (Produkte und Dienstleistungen)) des Unternehmens betrachtet werden, um dann den Ausfall, beziehungsweise das Bruttowertschöpfungs-defizit bewerten zu können.

Dies bedeutet für die Implementierung eines BGM Systems, das dieses Bruttowertschöpfungsdefizit (Bruttowertschöpfungsdefizit bedeutet, einen Menschen für 100% Arbeit zu bezahlen, aber nur z.B. 70 % Leistung zu erhalten) in unterschiedlicher Ausprägung gehoben werden kann. Eine spezifische Kennzahl ist der ROI – in unterschiedlichen Publikationen wird der ROI mit 1,5 – 5,6 angegeben.

Somit schafft ein Betriebliches GesundheitsManagement strategische Wettbewerbsvorteile und kann massiv die Kosten senken, die Unternehmen und Volkswirtschaft jedes Jahr durch kranke Arbeitnehmer entstehen.

In Deutschland entstehen laut der Booz & Company Studie insgesamt   225 Mrd. EURO Bruttowertschöpfungsausfall, durchschnittlich 3.599 EURO betriebliche Krankenkosten p. a. pro Mitarbeiter/Jahr.

In eigenen Kalkulationen (Grundlage eine Vielzahl von Studien wie z.B. GALLUP, Booz & Company, Iverson usw.) wurde ein BruttoWertschöpfungspotential von ca. 20.200 EURO/ proMitarbeiter und Jahr berechnet. Die krankheitsbedingte Kosten sind zu zwei Dritteln auf Präsentismus zurückzuführen! Betriebliche Gesundheitsvorsorge schafft strategische Wettbewerbsvorteile und kann massiv die Kosten senken, die Unternehmen und Volkswirtschaft jedes Jahr durch kranke Arbeitnehmer entstehen.

  • Absentismus – Arbeitsunfähigkeit: Produktions- & Bruttowertschöpfungsausfall ca. 500.-/Tag (Stat. Bundesamt) - Pro Mitarbeiter/Jahr = 1.199.- € (Aktuelle Studie von Booz & Company 2011)
  • Präsentismus – Krank zur Arbeit: Produktions- & Bruttowertschöpfungsausfall ca. 250.-/Tag (verson et al. 2010) - Pro Mitarbeiter/Jahr = 2.399.- € (Aktuelle Studie von Booz & Company 2011)
  • Fluktuationskosten – Wiederbeschaffung: ca. 1300.-/Mitarbeiter (Gallup 2013)
  • Engagementkosten (geringe Bindung): 110.-/Mitarbeiter (Gallup 2013)

Für den Arbeitgeber steigen damit die krankheitsbedingten Kosten auf 3.598 Euro jährlich pro Arbeitnehmer. Hochgerechnet auf alle deutschen Unternehmen fielen 2009 somit Kosten in Höhe von etwa 129 Mrd. Euro an. Der volkswirtschaftliche Schaden gemessen als Bruttowertschöpfungsausfall belief sich auf 225 Mrd. Euro. Dieses entspricht eklatanten 9% des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von ca. 2,4 Bio. Euro.

 

"Wirtschaftliche Auswirkungen"
Argumentationsgrundlage für ein umfassendes BGM – Beratungskonzept!
BGM ist mehr als „nur“ Krankheits- bzw. Fehlzeitenreduzierung.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein umfassender Management-ansatz. Die positiven ökonomischen Wirkungen gehen jedoch weit über die Senkung von Fehlzeiten hinaus.

Wenn die Ziele klar definiert sind, kann das Betriebliche Gesundheits-Management einen wesentlichen Beitrag zu deren Realisierung der Produktivitätssteigerung leisten. Dabei ist es möglich, dass die Verbesserung von Arbeitsabläufen und Kommunikationsstrukturen zu mehr Effizienz und mehr Gesundheit führt.

Eine stärkere Eigenverantwortung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Gesundheit setzt häufig auch einen Lernprozess in Gang, der die Übernahme von Verantwortung im Betrieb, die Flexibilität und Leistungsbereitschaft erhöht. Was in der Fehlzeitenanalyse als auffällig erkannt wurde (häufige Krankheitsbilder), kann oftmals den Anstoß für tiefer liegende Veränderungsprozesse in der Organisations- und Personalentwicklung geben.

Je besser das gelingt, umso höher wird der Ertrag aus der Investition in Betriebliches Gesundheitsmanagement ausfallen.

Damit ergibt sich für 2010 eine nicht realisierte Produktion von rund 364 Mrd. Euro in Preisen von 2000. Dies entspricht rund 16 % des realen BIP

http://www.fuerstenberg-institut.de/neues/furstenberg-performance-index-2011

Informationen

Newsletter

Login