Kapitalarten Wirkungs- ZukunftsBILANZ

Die Wirkungs-ZukunftsBILANZ - Die unterschiedlichen Kapitalarten!

Der Geschäftsprozess:

Geschäftsprozess (GP) ist der Sammelbegriff für Ketten von Organisationsaktivitäten und Arbeitsschritten sowie ihre netzartigen Zusammenhänge. Geschäftsprozesse können funktionsübergreifend sein. Im Zentrum der Wirkungs-ZukunftsBILANZ stehen die zentralen wertschöpfenden Geschäftsprozesse, deren Ergebnisse von direktem Nutzen für die Kunden sind. z.B. Vertriebsprozess, Produktionsprozess.

  • Welche zentralen wertschöpfenden Prozesse beeinflussen Ihren Geschäftserfolg?
  • Welches sind die zentralen Produkte oder Produktgruppen oder Dienstleistungen, mit denen das Geld verdient wird?
  • Welche Hauptprozesse sind notwendig, um die Produkte und Leistungen zu erstellen und zu vermarkten?
  • Welche sind die wichtigsten Prozesskennzahlen?

Der Geschäftserfolg:

Geschäftserfolg (GE) steht für angestrebte Geschäftsergebnisse, die durch den Einsatz von Ressourcen in den Geschäftsprozessen erreicht werden sollen. Er umfasst sowohl finanzielle und materielle als auch immaterielle Geschäftsergebnisse. z.B. Image, Kundenbindung, Wachstum, Finanzergebnis.

  • Über welche zentralen Leistungsprozesse werden Ihre Geschäftsergebnisse erstellt?
  • Was produzieren Sie? Was verkaufen Sie?
  • Welche Geschäftsergebnisse müssen Sie mittelfristig sicherstellen, um Ihre Vision und Ihre Strategie zu erreichen?
  • Woran misst sich der Erfolg Ihres Unternehmens?

Das Humankapital:

Humankapital ist der Oberbegriff für Kompetenzen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen der einzelnen Mitarbeiter. Das Humankapital einer Organisation umfasst alle Eigenschaften und Fähigkeiten, die die einzelnen Mitarbeiter in die Organisation einbringen. Es ist im Besitz des Mitarbeiters und verlässt mit ihm die Organisation. Qualifikation, Erfahrung, Soziale Kompetenz, Mitarbeitermotivation, Führungskompetenz.

        • Welches Wissen - Kompetenzen sind relevant?
        • Welches Verhalten und welche Einstellungen sind für erfolgreiches Arbeiten wichtig und notwendig?
        • Was müssen die Mitarbeiter bei einer Neueinstellung mitbringen? Was müssen unsere Mitarbeiter lernen?
        • Wie werden geeignete Mitarbeiter gefunden, eingestellt und gehalten? Wie werden Mitarbeiter ausgebildet und weiterqualifiziert?
        • Wie werden die Kompetenzen der Mitarbeiter systematisch gestärkt und weiterentwickelt?
        • Wie wird die Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit sichergestellt?
        • Wie wird die Leistung der Mitarbeiter gefordert und gefördert?

Das Strukturkapital:

Strukturkapital ist der Oberbegriff für alle Strukturen, die die Mitarbeiter einsetzen, um in ihrer Gesamtheit die Geschäftstätigkeit durchzuführen, also um produktiv und innovativ zu sein. Das Strukturkapital ist im Besitz der Organisation und bleibt auch beim Verlassen einzelner Mitarbeiter weitgehend bestehen. z.B. Unternehmenskultur, Kooperation und Kommunikation innerhalb der Organisation, Führungsprozess, Informationstechnik und dokumentiertes Wissen, Wissenstransfer und -sicherung, Produktinnovation, Prozess- und Verfahrensinnovation.

  • Wodurch werden Abläufe und Verfahren festgelegt, transparent gemacht und verbessert?
  • Wie werden Abläufe und Prozesse durch IT unterstützt?
  • Wie werden Innovationen entwickelt?
  • Wie werden die Tätigkeiten an Kunden, Lieferanten und an anderen Interessengruppen ausgerichtet?
  • Wie werden der Umgang, das Miteinander und die Kommunikation gestaltet? Wie werden Wissen und Erfahrungen der Mitarbeiter untereinander geteilt?
  • Wie wird unser erfolgskritisches Wissen genutzt, geteilt, gesichert und geschützt?
  • Wie trägt die Unternehmenskultur zur Erreichung der Ziele bei?

Das Beziehungskapital:

Beziehungskapital ist der Oberbegriff für alle Beziehungen zu organisationsexternen Gruppen und Personen, die in der Geschäftstätigkeit genutzt werden (können). z.B.  Kundenbeziehungen, Beziehungen zur Öffentlichkeit, Beziehungen zu Kapitalgebern, Investoren und Eignern, Beziehungen zu Kooperationspartnern.

  • Von wem und woher kommt unser Umsatz? Von wem kommt unser notwendiges Kapital?
  • Welche externen Wirkungen sollen bei Kunden, Partnern, der Öffentlichkeit erzielt werden?
  • Wie werden die Ergebnisse den Kunden/ Stakeholdern kommuniziert? Wie werden die Leistungen den Kunden vermittelt?
  • Wie werden Partnerschaften mit Kunden aufgebaut und gepflegt? Was schätzen unsere Kunden an uns?
  • Wie werden Kundenwünsche systematisch aufgebaut und genutzt? Wie werden Kundenwünsche erfasst und zur Leistungsverbesserung genutzt?
  • Welche externen Gruppen können uns unterstützen, welche externen Gruppen behindern?
  • Wer kooperiert mit uns, um unsere Produkte zu entwickeln, Produkte zu erstellen, Produkte am Markt zu platzieren oder zu vertreiben?
  • Von wem bekommen wir neues Wissen? Mit wem teilen wir unser Wissen? Wie werden externe Wissensquellen verfügbar gemacht?

 

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